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Jelena Dementjewa: Berühmte Frauen Russland

Jelena Dementjewa, einer der respektierten und bewunderten Spieler in der Frauen tennisuone der angesehensten und bewunderten Spieler im Damentennis.

Jelena Dementjewa Jelena Wjatscheslawowna Dementjewa (russ. Елена Вячеславовна Дементьева, wiss. Transliteration Elena Vjačeslavovna Dement'eva; * 15. Oktober 1981 in Moskau) ist eine ehemalige russische Tennisspielerin. Ihre Mutter Wera ist Lehrerin, ihr Vater Elektroingenieur. Sie hat einen älteren Bruder, der Student ist.

Mit dem Tennis begann sie, als sie sieben Jahre alt war. Sie spielte und trainierte mit ihrer Kollegin Anastassija Myskina teilweise sieben Stunden am Tag. Sie begann ihre professionelle Karriere 1998 und ein Jahr später erreichte sie die Top 100.

2000 erreichte sie als erste russische Tennisspielerin das Halbfinale bei den US Open, wo sie gegen Lindsay Davenport verlor. Im selben Jahr gewann sie die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney (verlor im Finale gegen Venus Williams). Ihren ersten WTA-Titel gewann sie in Amelia Island 2003.

2004 stand sie zweimal in einem Grand-Slam-Finale. Bei den French Open verlor sie gegen Anastassija Myskina, bei den US Open gegen Swetlana Kusnezowa. 2005 rangiert Jelena Dementjewa zum Abschluss der Saison auf Platz acht der Weltrangliste der Damen. Sie reist zu allen Turnieren mit ihrer Mutter Wera, die sie derzeit auch trainiert. Ihre Mutter muss ihr ebenso aus Aberglaube vor jedem Spiel „Viel Glück“ wünschen. Sie ist eine Allrounderin und fühlt sich auf jedem Belag wohl. Zu ihren größten Schwächen zählen sicher der Aufschlag und die Psyche. Sie bezieht viele unnötige Niederlagen gegen Spielerinnen die nicht einmal unter den Top 100 zu finden sind. Viele Spiele gehen nach klaren Führungen oft über drei Sätze, was mit ihrem schlechten Aufschlagspiel in Verbindung zu bringen ist. Sie gehört zu den schnellsten Tennisspielerinnen auf der Tour. Nachdem sie 2004 das Finale der French Open erreicht hat, schied sie gegen Sandra Kleinová in der ersten Runde von Wimbledon aus. Dazu kam noch eine bittere Niederlage gegen Alicia Molik bei den Olympischen Spielen in Athen 2004.

Zu ihren Stärken zählen sicher Fitness, Schnelligkeit, Grundlinienspiel und die richtige Einstellung zu Training und Sport. Kritik bekommt sie hauptsächlich wegen ihres Aufschlags. Manche Experten behaupten, dass sie längst die Nummer 1 der Weltrangliste sein müsste, wenn da nicht der Aufschlag wäre.

Der Auftakt 2006 war miserabel für Jelena Dementjewa. Bei den Australian Open schied sie bereits in der ersten Runde gegen die Deutsche Julia Schruff mit 5:7 und 3:6 aus. Dennoch ließ sie sich nicht aus der Ruhe bringen und gewann das anschließende, wichtige Turnier in Tokio mit einer sehr starken Vorstellung gegen Martina Hingis mit 6:2 und 6:0. Diese sagte nach dem Match über Jelena: „Wenn sie jedes Mal so spielen würde, müsste sie bald Grand-Slam-Turniere gewinnen.“

Beim Turnier von Indian Wells kam sie nach Siegen über u. a. Ana Ivanović, Na Li und Justine Henin bis ins Finale, welches sie dann jedoch gegen ihre Landsfrau Marija Scharapowa mit 1:6 und 2:6 verlor. Bei den French Open kam sie bis in die dritte Runde, in der sie mit 4:6, 5:7 gegen Shahar Peer verlor. Kurz vor Wimbledon erreichte sie das Halbfinale von ’s-Hertogenbosch, das sie nach einem Matchball noch gegen Michaëlla Krajicek verlor.

Beim Grand-Slam-Turnier von Wimbledon hatte sie bis zum Viertelfinale keine Probleme, unterlag dort dann aber Marija Scharapowa mit 6:1 und 6:4. Dementjewa war dort auch eine der Spielerinnen, die sich über das laute Stöhnen von Scharapowa beschwerten. Trotz ihrer Niederlage bekam sie zum ersten Mal Lob für ihren Aufschlag, den sie von nun an im Slice spielte und dieser so Geschwindigkeiten von bis zu 180 km/h erreichen konnte. Allerdings hatte sie immer noch ein großes Problem mit dem zweiten Aufschlag, der nach wie vor sehr langsam war und oft Doppelfehler verursachte.

Beim Fed-Cup-Spiel gegen Kroatien gewann sie ihre beiden Einzelspiele. Im August besiegte sie in Los Angeles u. a. Shahar Peer, Marija Scharapowa und im Finale dann Jelena Janković mit 6:3, 4:6 und 6:4 und gewann somit dieses Turnier. Bei den US Open kam sie zum vierten Mal ins Viertelfinale und verlor dort in einer Revanche gegen Janković mit 2:6, 1:6. In Stuttgart musste sie nach einem harten Match gegen Katarina Srebotnik, bei dem sie im dritten Satz kurzzeitig behandelt wurde, in der nächsten Runde aufgrund der leichten Verletzung aufgeben. In Moskau besiegte sie u. a. Shahar Peer und die Schweizerin Patty Schnyder und verlor dann im Halbfinale gegen die Russin Anna Tschakwetadse.

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In diesem Jahr war Jelena Dementjewa die einzige der acht angetretenen Spielerinnen bei den WTA Tour Championships, die seit 2000 durchgehend bei diesem bedeutenden und abschließenden Turnier der Saison dabei war. Durch die Niederlagen gegen ihre Landsleute Marija Scharapowa, Swetlana Kusnezowa und gegen die Belgierin Kim Clijsters schied sie bereits in der Vorrunde der „roten Gruppe“ aus.

Das Jahr begann mit einer Achtelfinalteilnahme bei den Australian Open, das sie gegen Nicole Vaidišová aus Tschechien mit 3:6, 3:6 verlor. Beim Turnier von Antwerpen verletzte sie sich im Training, vor dem Match gegen ihre Landsfrau Jelena Lichowzewa und musste Ende Februar pausieren. Am 9. März wollte sie wieder beim Turnier von Indian Wells teilnehmen, doch die Verletzung vom Februar stellte sich als schlimmer heraus, als ursprünglich angenommen, und so musste die Vorjahresfinalistin dieses Turniers ihre Teilnahme kurzfristig absagen. Eine Pause von sechs Wochen war nötig, um die Verletzung auszukurieren. Durch ihre verletzungsbedingte Pause fiel sie seit September 2003 zum ersten Mal wieder aus den Top Ten der WTA Tour. Am 1. Mai spielte sie nach der Pause wieder die erste Partie beim Turnier von Warschau, doch man bemerkte die fehlende Spielpraxis. Sie gewann in der ersten Runde mühsam gegen Meilen Tu aus den USA mit 6:7, 6:0 und 7:5, musste sich in der zweiten Runde allerdings Venus Williams mit 1:6 und 6:7 geschlagen geben. Bei den German Open in Berlin setzte sie sich in Runde 1 gegen Mara Santangelo und in Runde 2 gegen Meghann Shaughnessy jeweils in drei Sätzen durch. Im Achtelfinale verlor sie dann gegen ihre Landsfrau Nadia Petrowa mit 3:6 und 3:6. Beim Tier-I-Turnier von Rom klappte es schon besser. Jelena Dementjewa rückte nach Siegen über Maria Elena Camerin, Catalina Castano und Nadia Petrowa bis ins Viertelfinale vor, wo sie dann allerdings gegen Jelena Janković mit 2:6 und 1:6 verlor, jedoch waren viele Spiele sehr umkämpft und für Dementjewa hatte es einfach oft das schlechtere Ende genommen. Sie zeigte auf jeden Fall wieder aufsteigende Tendenz. In Istanbul, dem letzten Turnier vor den French Open, besiegte sie unter anderem die Ukrainerin Aljona Bondarenko und gewann im Finale gegen die erstarkte Aravane Rezaï. Die Französin musste beim Stand von 7:6, 3:0 aus der Sicht Dementjewas verletzt aufgeben. Somit holte Jelena Dementjewa ihren siebten Einzeltitel auf der Tour und ihren ersten in diesem Jahr.

Nach ihrem Sieg in Istanbul lagen die Erwartungen für Roland Garros recht hoch. Nach Siegen über die Deutsche Angelique Kerber und die Französin Mathilde Johansson, erreichte sie allerdings nur die dritte Runde. In dieser verlor sie nach einem sehr schlechten Spiel, in dem sie knapp 50 vermeidbare Fehler machte, gegen die ebenfalls aus Frankreich stammende Marion Bartoli mit 2:6 und 4:6. Somit bleibt ihr bestes Ergebnis bei diesem Turnier die Finalteilnahme von 2004. In Eastbourne, dem Vorbereitungsturnier für Wimbledon, kam sie bis ins Viertelfinale, wo sie wieder gegen Marion Bartoli verlor. Bei der 1:6-0:6-Niederlage hatte Dementjewa v. a. wieder Schwierigkeiten mit ihrem Aufschlag.

In Wimbledon unterlag die Russin in der dritten Runde der Österreicherin Tamira Paszek mit 6:3, 2:6 und 3:6. Beim Tier-I-Turnier von San Diego besiegte sie Castano, Kerber, Bartoli und ihre Landsfrau Marija Kirilenko und verlor erst im Halbfinale gegen Patty Schnyder mit 6:7 und 0:6. In Los Angeles ging Dementjewa als Titelverteidigerin an den Start. Sie besiegte die Russin Makarowa, die US-Amerikanerin Brengle und die starke Slowakin Daniela Hantuchová, ehe sie im Viertelfinale an Marija Scharapowa mit 3:6, 4:6 scheiterte.

Im kanadischen Toronto verlor sie, nach einem Freilos in Runde eins, überraschend in der zweiten Runde mit 7:6, 3:6 und 2:6 gegen die Italienerin Francesca Schiavone. Nach Siegen über die Französin Stéphanie Cohen-Aloro und die Tschechin Petra Cetkovská rückte Jelena Dementjewa bei den US Open bis in die dritte Runde vor, welche sie allerdings deutlich mit 1:6, 2:6 gegen Sybille Bammer aus Österreich verlor. Nach wie vor ist sie anscheinend nicht in Topform und die Teilnahme an den diesjährigen WTA Tour Championships war in weiter Ferne.

Nachdem sie in Peking im Viertelfinale gegen die zurückgekehrte Lindsay Davenport verlor, schaffte sie es auch in Stuttgart bis ins Viertelfinale. Nach überzeugenden Siegen gegen Amélie Mauresmo und Daniela Hantuchová, verlor sie nach hartem Kampf gegen die Weltranglisten-Erste Justine Henin mit 4:6 und 4:6. Etwas überraschend gewann sie darauf ihr Heimatturnier in Moskau, nachdem sie unter anderem Wiktoryja Asaranka aus Weißrussland, ihre Landsfrau Dinara Safina und im Finale zum ersten Mal in ihrer Karriere Serena Williams schlug. Durch den 5:7-6:1-6:1-Erfolg rückte Jelena Dementjewa in der Weltrangliste wieder in die Top Ten vor, verpasste aber schlussendlich die Teilnahme an den diesjährigen WTA Tour Championships in Madrid.

Bei den Australien Open am Jahresanfang rückte Dementjewa wieder nur bis ins Achtelfinale vor und verlor dort gegen die spätere Siegerin Marija Scharapowa mit 2:6, 0:6. Beim Turnier von Paris verlor sie im Halbfinale nach Matchbällen gegen die junge Ungarin Ágnes Szávay mit 3:6, 6:1 und 5:7. Ende Februar/Anfang März gewann sie Ihren neunten Einzel-Titel auf der Tour. In Dubai siegte sie gegen Patty Schnyder, Aljona Bondarenko, Ana Ivanović, Francesca Schiavone (die zuvor Justine Henin besiegt hatte) und im Finale gegen ihre Landsfrau Swetlana Kusnezowa mit 4:6, 6:3 und 6:2. Den Erfolg hatte sie sich hart erkämpft. Die Spiele gegen Ivanović und Schiavone dauerten jeweils knapp drei Stunden. Bei den Sony Ericsson Open in Miami musste sie ihr Viertelfinalspiel gegen Jelena Janković aufgrund einer Schulterverletzung aufgeben. Trotzdem rückte sie in der Weltrangliste wieder auf Rang acht vor.

Bei den French Open 2008 schied Dementjewa im Viertelfinale gegen Dinara Safina aus. In Wimbledon erreichte sie nach Siegen über unter anderem Nadia Petrowa zum ersten Mal das Halbfinale, das sie gegen Venus Willams verlor.

Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking besiegte sie unter anderem Serena Williams aus den USA und im rein russischen Finale Dinara Safina mit 3:6, 7:5 und 6:3, um nach der Silbernen von Sydney 2000 nun die Goldmedaille zu gewinnen.

Bei den US Open 2008 kam sie nach Siegen gegen Na Li im Achtel- und gegen Patty Schnyder im Viertelfinale, bis ins Halbfinale, das sie mit 4:6 und 4:6 gegen die Serbin Jelena Janković verlor. In der Weltrangliste rückte sie daraufhin wieder auf ihre bisher höchste Platzierung, den vierten Rang, vor. Diese Platzierung hatte sie zuletzt im Oktober 2004 inne.

Nachdem sie in Tokio und Stuttgart jeweils das Viertelfinale erreichte, ging sie als Titelverteidigerin beim Kremlin Cup in Moskau an den Start. Dieses Mal war allerdings schon im Halbfinale Schluss, das sie mit 6:0, 1:6 und 0:6 gegen die Weltranglisten-Erste Jelena Janković verlor. Zwei Wochen darauf besiegte sie die Dänin Caroline Wozniacki im Finale von Luxemburg und gewann somit ihren elften Titel auf der Tour. Die Qualifikation für die WTA Tour Championships am Saisonende hatte sie bereits im September geschafft. Diese fanden 2008 in Doha statt. In ihrer Gruppe besiegte Dementjewa ihre Landsfrauen Safina und Petrowa (die für Serena Williams nachgerückte) und verlor gegen Venus Williams. Durch die zwei Siege erreichte sie zum ersten Mal seit 2000 wieder das Halbfinale, welches sie mit 6:7, 6:3 und 3:6 gegen die Russin Wera Swonarjowa verlor. Das Jahr 2008 schloss Dementjewa auf der Weltranglistenposition 4 ab.

Zu Beginn des Jahres konnte Dementjewa gleich zwei Turniersiege verbuchen. Zunächst besiegte sie im neuseeländischen Auckland ihre Landsfrau Jelena Wesnina mit 6:4 und 6:1. Eine Woche später schlug sie im Halbfinale von Sydney zuerst Serena Williams klar in zwei Sätzen und im Finale Dinara Safina mit 6:3, 2:6 und 6:1. Bei den Australian Open erreichte sie nach vier Achtelfinalteilnahmen zum ersten Mal das Halbfinale, das sie mit 3:6 und 4:6 gegen die spätere Siegerin Serena Williams verlor. Beim Hallenturnier von Paris unterlag sie erst im Finale Amélie Mauresmo in drei Sätzen. In Dubai ging sie als Titelverteidigerin an den Start, verlor allerdings im Viertelfinale gegen Venus Williams mit 3:6 und 3:6. Nach einem frühen Aus in Indian Wells gelang ihr in Miami der Sprung ins Achtelfinale, welches sie gegen die Dänin Wozniacki verlor. In der unmittelbar nach dem Turnier veröffentlichten Weltrangliste gelang Dementjewa zum ersten Mal in ihrer Karriere der Sprung auf Platz drei. Sie ist erst die sechste Russin der dieses Kunststück gelang.

Im Halbfinale von Charleston verlor Dementjewa knapp in drei Sätzen erneut gegen Caroline Wozniacki. Beim Turnier von Stuttgart erreichte die Russin ebenfalls das Halbfinale. In Madrid war, nach einer Niederlage gegen Amélie Mauresmo, im Achtelfinale Schluss. Bei den French Open in Paris verlor sie bereits in der dritten Runde gegen die Australierin Samantha Stosur mit 3:6, 6:4 und 1:6. In Wimbledon erreichte sie, wie bereits im Vorjahr, das Halbfinale. Dieses verlor sie nach hartem Kampf und Matchball gegen die spätere Siegerin Serena Williams mit 7:6, 5:7 und 6:8. Der Rogers Cup in Toronto, eines der Vorbereitungsturniere für die US Open, endete mit einem Sieg Dementjewas im Finale. Sie gewann gegen Marija Scharapowa mit 6:4 und 6:3. Bei den US Open selbst unterlag sie in der zweiten Runde, in drei Sätzen, der Amerikanerin Melanie Oudin.

Laut WTA hatte sie sich bereits Mitte September für die WTA Tour Championships am Ende der Saison qualifiziert. In Tokio, einem Turnier das Dementjewa 2006 bereits gewinnen konnte, verlor sie in der zweiten Runde gegen die Ukrainerin Katerina Bondarenko. In Peking, dem Ort ihres Olympia-Triumphes, verlor sie im Viertelfinale gegen die spätere Finalistin Agnieszka Radwanska aus Polen mit 5:7 und 3:6.

Bei den abschließenden WTA Tour Championships in Doha schied sie bereits in der Vorrunde aus. In der braunen Gruppe verlor sie gegen Serena Williams mit 2:6 und 4:6 sowie gegen Swetlana Kusnezowa mit 3:6 und 2:6. Der Sieg gegen Venus Williams mit 3:6, 7:6 und 6:2, reichte nicht für die Halbfinalteilnahme. Dementjewa schloss das Jahr auf der Weltranglistenposition 5 ab.

Zu Beginn des Jahres konnte Dementjewa ihren Turniersieg vom letzten Jahr beim Turnier von Sydney wiederholen. Sie besiegte u.a. Dinara Safina, Wiktoryja Asaranka und im Finale Serena Williams mit 6:3 und 6:2. Bei den darauffolgenden Australian Open in Melbourne verlor sie bereits in der 2. Runde gegen die zurückgekehrte Justine Henin in einem engen Match mit 5:7 und 6:7.

Das Hallenturnier von Paris endete mit dem Triumph Dementjewas, die damit ihren 16. Einzeltitel gewann. Im Finale besiegte sie Lucie Šafářová aus der Tschechischen Republik mit 6:7, 6:1 und 6:4. Beim Turnier von Dubai, welches sie 2008 gewann, musste sie in der 2. Runde aufgrund einer Schulterverletzung gegen Daniela Hantuchova beim Stand von 4:6, 1:1 aufgeben. Das nächste Turnier bestritt Dementjewa bei den Malaysian Open in Kuala Lumpur. Dort war sie an 1 gesetzt, unterlag allerdings im Finale ihrer Landsfrau Alissa Kleibanowa mit 3:6 und 2:6. In Indian Wells war nach einer Niederlage gegen die Polin Agnieszka Radwanska im Viertelfinale Endstation. Nach einem Freilos in Runde 1 verlor sie in Miami bereits in der 2. Runde gegen Justine Henin mit 3:6 und 2:6. Die folgenden Sandplatzturniere auf dem Weg nach Roland Garros verliefen ebenso wenig zufriedenstellend. In Rom verlor sie im Achtelfinale gegen Ana Ivanovic mit 1:6 und 6:7 und in Madrid schied sie in der zweiten Runde gegen die Rumänin Alexandra Dulgheru mit 1:6, 6:3 und 5:7 aus.

Die French Open endeten mit einer herben Enttäuschung für Dementjewa. Nachdem sie bereits während ihres Viertelfinalsiegs gegen Nadja Petrowa kurze Zeit behandelt worden war, musste sie das Halbfinale gegen die Italienerin und spätere Siegerin Francesca Schiavone wegen Oberschenkelproblemen nach dem ersten Satz aufgeben. In der daraufhin veröffentlichten Weltrangliste wurde Dementieva auf Rang 5 geführt und war gleichzeitig die einzige Russin in den Top Ten. Seit August 2003 ist dies nicht mehr der Fall gewesen. Damals war Dementjewas Landsfrau Anastasia Myskina die einzige Russin unter den ersten Zehn.

Wegen ihrer Verletzung an der linken Wade pausierte Dementjewa acht Wochen. Bei ihrem ersten Antreten unterlag sie im Viertelfinale von Stanford gegen Marija Sharapova in drei Sätzen. Die darauffolgenden Hartplatzturniere liefen zum großen Teil nicht zufriedenstellend. In Cincinnati verlor Sie in der zweiten Runde gegen ihre Landsfrau Anastasia Pawljutschenkowa und in Montreal schied sie im Achtelfinale gegen die Chinesin Zheng Jie aus. Beim Turnier von New Haven erreichte sie allerdings das Halbfinale, das sie gegen Caroline Wozniacki aus Dänemark mit 6:1, 3:6 und 6:7 verlor.

Die US Open endeten für Dementjewa im Achtelfinale nach einer Niederlage gegen Samantha Stosur. Bei dem über 3 Stunden andauernden Match behielt die Australierin mit 3:6, 6:2 und 6:7 die Oberhand.

Beim Turnier von Tokio, das Dementjewa im Jahr 2006 bereits gewinnen konnte, stieß sie bis ins Finale vor und musste sich dort einmal mehr Caroline Wozniacki mit 6:1, 2:6 und 3:6 geschlagen geben. In Peking, dem Ort ihres Olympiatriumphes 2008 verlor sie im Achtelfinale gegen Ana Ivanovic aus Serbien in zwei Tiebreaks. Noch während des Turniers wurde bekanntgegeben, dass sich Dementjewa nun bereits zum zehnten Mal für das Abschlussturnier des Jahres, die WTA Tour Championships in Doha qualifiziert hat.

Dort verlor sie in der braunen Gruppe ihr Spiel gegen die Dänin Caroline Wozniacki mit 1:6 und 1:6, gewann jedoch das 2. Spiel gegen Samantha Stosur aus Australien mit 4:6, 6:4 und 7:6. Dieses Match sollte gleichzeitig ihren letzten Sieg markieren. Nach ihrem letzten Spiel gegen Francesca Schiavone am 29. Oktober 2010 welches sie in 2 Sätzen mit 4:6 und 2:6 verlor, gab Jelena Dementjewa ihren Abschied vom Profitennis bekannt.


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