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Jekaterina Romanowna Woronzowa-Daschkowa: Berühmte russische Frauen

Jekaterina Romanowna Woronzowa-Daschkowa, Schriftsteller, Autobiograph, Journalist und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens.

Woronzowa-Daschkowa Fürstin Jekaterina Romanowna Woronzowa-Daschkowa (russ. Екатери́на Рома́новна Воронцо́ва-Да́шкова; wiss. Transliteration Ekaterina Romanovna Voroncova-Daškova; * 17. Märzjul./ 28. März 1743greg. in Sankt Petersburg; † 4. Januarjul./ 16. Januar 1810greg. in Moskau) war eine enge Vertraute der russischen Kaiserin Katharina der Großen und eine bedeutende Persönlichkeit der Aufklärung in Russland, unter anderem als Leiterin der Russischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Memoiren der Fürstin Daschkaw oder Dachkoff wurden 1804 in Paris (Mon Histoire) veröffentlicht, und 1840 in zwei Bänden in London veröffentlicht.

Geboren als Gräfin Katharina Woronzowa, war sie die dritte Tochter des Grafen Roman Woronzow, eines Mitglieds des Senats. Ihr Onkel und ihr Bruder dienten beide als Reichskanzler, ein anderer Bruder war ein bekannter Anglophiler. Sie bekam eine außerordentlich gute Ausbildung und zeigte vom Kindheit an Fähigkeiten und Ansichten, die ihre gesamte spätere Karriere so einzigartig machten. Sie war gut bewandert in Mathematik, die sie an der Moskauer Universität studierte, sowie in Literatur. Ihre Lieblingsautoren waren Bayle, Montesquieu, Boileau, Voltaire und Helvétius.

Bereits als junges Mädchen war sie mit dem russischen Hof verbunden und wurde mit der Zeit eine der führenden Persönlichkeiten, die die Großfürstin und spätere Kaiserin Katharina Alexejewna unterstützten. Noch bevor sie sechzehn war, heiratete sie Fürst Michail Daschkow, einen prominenten russischen Adligen aus der Dynastie der Rurikiden, und siedelte mit ihm nach Moskau über. Im Jahr 1762 war sie in Sankt Petersburg und spielte eine führende Rolle beim Umsturz, im Zuge dessen Katharina die Große den Thron bestieg und ihren Mann Peter III. absetzte. Ein anderer Ausgang dieses Ereignisses hätte vermutlich zum Aufstieg der älteren Schwester Daschkowas geführt, die zuvor Mätresse Peters III. war und mit der er zuvor offen seine Frau Katharina ersetzen wollte.

Ihre Beziehungen zur neuen Kaiserin waren nicht herzlich, aber sie blieb ihr loyal. Sie mochte oft die Männer nicht, die sich Katharina als Liebhaber nahm und missbilligte die Privilegien und Aufmerksamkeiten, die Katharina ihnen zuteil werden ließ. Dies führte zu einer gewissen Entfremdung zwischen ihr und der Zarin, so dass sie schließlich um eine Erlaubnis bat, ins Ausland zu reisen, da ihr Mann zu diesem Zeitpunkt bereits starb. 1768 unternahm sie eine umfangreiche Reise durch Europa. Sie wurde in vielen Ländern bei Hofe mit großer Achtung empfangen, während ihre wissenschaftliche und literarische Reputation es ihr möglich machte, mit den angesehensten Gelehrten jener Zeit zusammenzutreffen. In Paris schloss sie Freundschaft und erntete Bewunderung von Diderot und Voltaire. Sie zeigte außerdem eine starke Zuneigung für England und alles Englische.

1782 kehrte Daschkowa in die russische Hauptstadt zurück und wurde wieder zu einer engen Vertrauten Katharinas der Großen. Beide hatten vieles gemeinsam im literarischen Geschmack und hatten den Wunsch, die russische Sprache zur angesehenen Literatursprache Europas zu machen. Am 24. Januar 1783 wurde Daschkowa zur Direktorin der Russischen Akademie der Wissenschaften. Damit war sie die erste Frau weltweit, die eine nationale Akademie der Wissenschaften leitete (Präsident der Akademie war in dieser Zeit Kirill Rasumowski, faktisch wurde die Akademie jedoch von den speziell zu diesem Zweck berufenen Direktoren geleitet). Sie verhalf der problemgebeutelten Akademie mit Reformen zur früheren Größe und Ansehen. Zugleich war sie Redakteurin einer monatlichen Zeitschrift und schrieb mindestens zwei dramatische Werke, Die Heirat des Fabian und eine Komödie namens Toissioko.

Kurz vor dem Tod Katharina der Großen, zerstritten sich die beiden über ein Literaturstück, dem Daschkowa die Veröffentlichung in der Akademie ermöglichte und das nach Ansicht der Zarin revolutionäre Ideen beinhaltete. Zwar versöhnten sich die beiden Frauen bald wieder, doch Daschkowa verließ bald danach den Hof.

Mit der Thronbesteigung Pauls I. im Jahr 1796 wurde Daschkowa aller ihrer Ämter, so auch des Direktorenpostens in der Akademie, enthoben und wurde angewiesen, sich auf ein ärmliches Anwesen in der Nähe von Nowgorod zurückzuziehen. Grund dafür war der alte Umsturz von 1762, der zum Tod Peters III. führte, was sein Sohn Paul nicht verzeihen wollte. Nach einer Weile wurde das Urteil Pauls gemildert und Daschkowa durfte ihren Lebensabend im Familienanwesen Troizkoje unweit der heutigen Stadt Kremjonki südlich von Moskau verbringen. Sie starb am 4. Januar 1810 und wurde in der Dreifaltigkeitskirche in Troizkoje bestattet.


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